Zurück zum Programm

Prof. Dr. Alexandra Borchardt

Prof. Dr. Alexandra Borchardt
Journalistin, Speaker, Dozentin & Beraterin, u.a. Senior Research Associate am Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford
linkedintwitter

Authors-MeetUpDE

16.09.2021 | 11:50 – 12:30 Uhr

Authors-MeetUp B.25 | Halle 1 / hall 1

Thema/Themenreihe: Führung & Kommunikation | Gesellschaft

Mehr Wahrheit wagen: Warum die Demokratie einen starken Journalismus braucht
Die Krise des Journalismus geht uns alle an. Ausgerechnet in einer Welt der Überinformation herrscht Verständnislosigkeit zwischen denen, die Orientierung suchen, und denen, die sie von Berufs wegen bieten sollen. Das Wort „Lügenpresse“ ist der in Wut gekleidete Ausdruck davon. Wenn sich aber Bürger und Journalisten als Gegner betrachten, nutzt das vor allem denjenigen, die ihre Machtinteressen durchsetzen wollen.

Details zum/r Referent/in Prof. Dr. Alexandra Borchardt
Vita: Alexandra Borchardt ist Journalistin, Keynote Speakerin, Dozentin und Beraterin, sowie Senior Research Associate am Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford. Sie hält eine Gastprofessur für Medienwandel an der Universität der Künste in Berlin und arbeitet als Coach für das Table Stakes Europe Programm der WAN-IFRA. Außerdem leitet sie das Digital Journalism Fellowship an der Hamburg Media School. Sie ist Autorin von „Mehr Wahrheit wagen – Warum die Demokratie einen starken Journalismus braucht“ und „Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt“. Zuvor arbeitete sie zwölf Jahre lang in leitenden Funktionen bei der Sueddeutschen Zeitung, zuletzt als Chefin vom Dienst. Sie ist Mitglied und Berichterstatterin des Ausschusses „Freedom of Expression and Digital Technologies“ beim Europarat in Strassburg und Mitglied des Committee for Editorial Independence beim tschechischen Medienkonzern Economia.

Am Reuters Institute hat Alexandra Borchardt „Oxford Perspectives“ entwickelt, das Executive Education Programm fuer leitende Journalisten und Medienmanager. Bei der SZ entwickelte und verantwortete sie das Magazin »Plan W – Frauen verändern Wirtschaft«, für das sie gemeinsam mit Susanne Klingner mit dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet wurde. Sie hat eine Honorarprofessur am Lehrstuhl Strategie und Organisation der TU München, wo sie „Leadership und Strategy in the 21st century“ unterrichtet. Ausserdem gehoert sie zum festen Dozententeam des College des Ingenieurs mit dem Thema Digitalisierung und Medien.

Sie ist Autorin der Streitschrift: »Das Internet zwischen Diktatur und Anarchie: Zehn Thesen zur Demokratisierung der digitalen Welt« (Süddeutsche Zeitung Edition). Borchardt hält einen Ph. D. in Political Science von der Tulane University New Orleans und absolvierte das Program for Management Development an der IESE Business School Barcelona.