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Dr. Emilia Zenzile Roig

Dr. Emilia Zenzile Roig
Founder & Executive Director, Center for Intersectional Justice CIJ
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Authors-MeetUpDE

16.09.2021 | 16:40 – 17:20 Uhr

Authors-MeetUp | Halle 1 / hall 1

Thema/Themenreihe: Gesellschaft | Wirtschaft, Arbeit & New Work

WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung
Wie erkennen wir unser Privileg? Wie können weiße Menschen die Realität von schwarzen Menschen sehen? Männliche Muslime die von weißen Frauen? Und weiße Frauen die von männlichen Muslimen? Emilia Roig deckt die Muster der Unterdrückung auf und leitet zu radikaler Solidarität an. Sie zeigt – auch anhand ihrer eigenen Familiengeschichte, in der Rassismus und Black Pride, Trauma und Auschwitz, Homophobie und Queerness, Patriarchat und Feminismus wie unter einem Brennglas aufeinanderprallen – wie sich Rassismus mit anderen Diskriminierungen im Alltag überschneidet.

Details zum/r Referent/in Dr. Emilia Zenzile Roig
Vita: Emilia Roig (sie/ihr) ist Autorin des Buches „WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung“, im Februar 2021 beim Aufbau erschienen. Sie widmet sich der Aufgabe, Menschen zu inspirieren, sich durch Spiritualität von unterdrückerischen Systemen zu lösen, neue Narrative zu schaffen und das kollektive Bewusstsein zu verändern. 2017 gründete Emilia Roig das in Berlin ansässige Center for Intersectional Justice (CIJ), eine gemeinnützigen Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung für alle einsetzt. Ihre Erfahrung, in einer rassenübergreifenden algerisch-jüdisch-martinischen Familie in Frankreich aufzuwachsen, prägte ihr Engagement und ihre Leidenschaft für intersektionale soziale Gerechtigkeit. Emilia ist Fakultätsmitglied des Social Justice Study Abroad Program der DePaul University of Chicago und hat an Universitäten in ganz Europa Graduierten- und Postgraduiertenkurse zu Intersektionalitätstheorie, Postcolonial Studies, Critical Race Theory, Queer Feminism und Internationalem und Europäischem Recht unterrichtet. Sie hat einen Doktortitel in Politikwissenschaft, einen Master of Public Policy und einen MBA in internationalem Recht. Vor ihrer Promotion arbeitete sie intensiv zu Menschenrechtsfragen bei der UN in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland – und entschied sich, das Feld „Entwicklung“ zu verlassen, um sich auf soziale Gerechtigkeit in Europa zu konzentrieren. Sie hat zahlreiche Keynotes, Vorträge und Interviews auf großen Konferenzen und Veranstaltungen gehalten und war Jurymitglied des Deutschen Sachbuchpreises 2020 und des 25 Women Award der Edition F im Jahr 2019 und wurde 2020 zum Ashoka Fellow ernannt.