Aus der Freiberuflichkeit in die Gründung

„Ich schmeiß hin und werde Gründerin! Vom turbulenten Aufbau eines Fintech-Start-ups“

Jennifer Fizia erzählt von ihrem spannenden Weg raus aus der Freiberuflichkeit als Journalistin und Buchautorin hinein ins Gründerleben als Kommunikationsleiterin eines Finanz-Startups.

Wie gestaltet sich ein solcher Weg? Was treibt einen dabei an? Worin unterscheiden sich die Arbeitsweisen? Welche Steine müssen beim Gründen aus dem Weg geräumt, welche Hürden übersprungen werden? Und lohnt sich ein Weg in die „Höhle der Löwen“?

Was war der größte Unterschied zwischen der Arbeit als Freiberuflerin und der Arbeit als Gründerin?

Der größte Unterschied war wohl, dauerhaft im Team zu arbeiten und Entscheidungen nicht mehr nur alleine zu treffen. Zudem bringen der Aufbau eines Start-ups und die tägliche Arbeit im selben ständig unterschiedliche Aufgaben mit sich. Gerade am Anfang, noch zu dritt, hat jeder viele Dinge übernommen. Aber genau das macht die Arbeit im Start-up aus, die meines Erachtens genau deswegen so reizvoll ist.

Welche Herausforderungen sind dir in der Aufbauphase des Startups begegnet und wir hast du diese gemeistert?

Natürlich ist die Gründung eines Unternehmens immer mit Höhen und Tiefen verbunden. Gerade am Anfang, wenn die initialen Finanzmittel zur Neige gehen und sich noch kein Investor gefunden hat, bangt man mitunter. Da heißt es dann: Nicht den Kopf in Sand stecken und weitermachen. Aber mit diesem Druck muss man zurechtkommen. Natürlich mussten wir zudem in vielen Dingen – bei mir vor allem bzgl. Kommunikation und Marketing – erst einmal unseren Weg und die geeigneten Strategien finden.   

DHDL: Welche Erfahrungen hast du mit eurer Teilnahme in der Sendung gemacht und was habt ihr an Learnings mitgenommen?

Es war ein Erlebnis, das wir wirklich nicht missen möchten und es ist jedes Mal aufs Neue erheiternd, die Anekdoten zu erzählen. Anfangs haben wir noch gegrübelt, ob eine Teilnahme wirklich die richtige Entscheidung ist. Heute muss ich sagen: Habt ihr die Möglichkeit, euer Start-up in solch einem Rahmen im TV zu präsentieren, dann habt keine Scheu und macht es! Egal, ob man auseinandergenommen oder hoch zum Himmel gelobt wird – es ist eine lohnende Marketingaktion, die quasi nichts kostet.

Auf der herCAREER geht es vor allem um den fachlichen Austausch, der auf den persönlichen Erfahrungen und dem Wissen der Sparringspartnerinnen aufsetzt. Zu welchen Themen können Sie im Vorfeld / auf der Messe / im Nachgang als Austauschpartnerin fungieren – in Schlagworten?

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