„Durch Wissen und Souveränität kann man die meisten Kritiker überzeugen. „

Selbständigkeit im Lebensmitteleinzelhandel

Annika Enders begann ihre Karriere als Aushilfe bei REWE und ist nun geschäftsführende Gesellschafterin der REWE Annika Enders oHG. In ihrem MeetUp „Selbständigkeit im Lebensmitteleinzelhandel. Mein Erfahrungsbericht: Abitur, Aushilfe und dann selbständige Kauffrau. Eine Karriere die möglich ist.“ auf der herCAREER erzählt Annika Enders den Teilnehmerinnen von den Möglichkeiten der Selbständigkeit im Lebensmitteleinzelhandel mit dem starken Partner REWE.

Sie haben als Aushilfe bei Rewe angefangen. Wie war Ihr Weg in die Geschäftsleitung? Welche Ihrer Eigenschaften spielten eine wichtige Rolle?

Während meiner Schulzeit jobbte ich nebenbei am Wochenende in einem REWE Markt an der Kasse. Dort lernte ich REWE als Arbeitgeber kennen und fand auch Spaß an der Arbeit. Deshalb entschied ich mich nach meinem Abitur bei REWE das Abiturientenprogramm zu absolvieren und legte damit schon den ersten Grundstein für eine Karriere in diesem Unternehmen.

Man lernt während der Ausbildung natürlich auch das Partnerprogramm bei REWE kennen. Das fand ich sehr interessant: Das Gesamtbild eines Marktes zu sehen und zu verstehen, was alles dazu gehört. Die ganze betriebswirtschaftliche Seite gefiel mir von Anfang an, aber auch das Thema Mitarbeiter führen, die Technik, die dahinter steckt und natürlich auch der Umgang mit Kunden macht mir Spaß. Als dann auch noch der REWE Markt in meinem Wohnort ausgeschrieben wurde, habe ich mich darauf beworben und glücklicherweise auch die Zusage bekommen.

Welche Ihrer Eigenschaften spielten eine wichtige Rolle?

Ich denke es ist wichtig, alles verstehen zu wollen. Wenn man etwas nicht versteht, muss man sich eben solange in das Thema hinein vertiefen, bis man es verstanden hat. Ich denke also, eine gewisse Neugier und auch Ehrgeiz gehören zu meinen Eigenschaften. Ebenso macht mir das Organisieren Spaß, das ich in meinem Job quasi andauernd tue.

Was ist auf dem Weg Ihre wichtigste Lektion gewesen?

Ruhig zu bleiben. Es kann passieren, dass viel auf einmal auf einen einströmt. Dann hilft es, einmal durchzuatmen und dann ein Thema nach dem anderen anzugehen. Das musste ich allerdings erst lernen.

Sie leiten einen eigenen Rewe-Markt. Was war der Punkt in Ihrer beruflichen Laufbahn, an dem Sie wussten, dass Sie bereit dafür sind?

Eine zentralseitig geführte Filiale zu leiten hat mir schon sehr viel Spaß gemacht. Allerdings ist es nochmal etwas anderes den eigenen Markt zu führen. Ich wusste, dass ich in Rothenburg bleiben möchte und dass ich mich beruflich vor Ort beim Kunden sehe. Warum also nicht den eigenen Markt haben?!

Wie gingen Sie mit Zweiflern und Kritikern um?

Es hilft, wenn man zeigen kann, dass man sich wirklich auskennt. Durch Wissen und Souveränität kann man die meisten Kritiker überzeugen.

Woher wussten Sie, dass Sie mit Rewe einen geeigneten Partner gefunden haben? Wie findet man den? Wo fanden Sie Unterstützer und wie wichtig war Ihr Netzwerk? Wie wichtig ist der Partner?

Zum einen bin ich einfach ein REWE-Kind. Ich war noch nie woanders und ich wurde hier nie enttäuscht. Also blieb ich dabei. Mit REWE habe ich einen Partner an der Seite, denn es gibt so viele Bereiche, bei denen es gut ist einen Experten an der Seite zu haben, wie zum Beispiel Gesetzestexte zum Umgang mit Lebensmittel. Ich habe nie das Gefühl unterzugehen, sondern kann mich gut auf die Sachen konzentrieren, die mir wichtig sind, wie die Kundennähe oder die Mitarbeiter.