„Als ich mir dann Krippen ansah, fand ich den Umgang etwas kühl. Da wusste ich: Da muss was Eigenes her.“

Wie gründet man eine Kita?

Die Organisation der Kinderbetreuung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf können echte Herausforderungen für Eltern sein. Doch zeigen immer wieder ermutigende Beispiele, dass man mit Kreativität und Fleiß gute Lösungen für diese Probleme finden kann.

Kitaplätze werden gebraucht. Es geht zusätzlich auch um das Wichtigste im elterlichen Leben: Unsere Kinder. Wie vereint man Qualitätsanspruch und Rentabilität? Und wie fängt man an? Die Antworten auf diese Fragen gibt Günes Seyfarth, Gründerin der Kita „Karl&Liesl e.V.“, Mamikreisel.de und der App „247runway“, im MeetUp „Wie man erfolgreich eine Kita gründet“ auf der herCAREER.

Sie haben 2010 eine Krippe geründet. Wie kam es dazu, was gab den Ausschlag?

Kaum ist man schwanger, prasseln viele Meinungen und Ratschläge auf einen ein. Einig waren sich alle vor allem in einer Sache: Ich wäre zu spät zum Anmelden. Ich höre stark auf meine Intuition und ich wusste, dass ich erst mein Baby kennenlernen wollte, um zu entscheiden, wann und wohin ich es zur Betreuung gebe. Als ich mir dann Krippen ansah, fand ich den Umgang etwas kühl. Da wusste ich: Da muss was Eigenes her.

Das Video über das Entstehen.

Was sollte man wissen oder können, wenn man gründet?

Letztlich muss man dran glauben. Das Wissen kommt dann durchs Fragen. Ich wusste vier Monate nicht, was ich da tue, lief von einem Amt zum nächsten. Auf einmal machte es plopp und es machte alles Sinn. Man muss nicht Eltern sein. Sondern ein guter Projektmanager – dann klappt das auch!

Was waren Ihre wichtigsten Lektionen gerade als gründende Mutter? Wie werden Sie beidem gerecht?

Dass ich super viel arbeiten kann, wenn ich flexibel arbeiten kann. Das ist das A und O für mich als Unternehmerin. Ich brauche zeitliche und organisatorische Flexibilität. Dann kann ich auch 120% geben. Ich habe dynamische Alltage, in ihnen sind alle Rollen vereint. Und jeden Tag habe ich meine To-Dos, von denen ich nie alle schaffe. Doch das ist okay, denn nur so werde ich mir als Mensch auch gerecht.

Wie fanden Sie Unterstützer und Ratgeber?

Ich kann gut begeistern, weil ich dran glaube, was ich tue. Da finden sich die richtigen Menschen von ganz allein.

Auf der herCAREER geht es vor allem um den fachlichen Austausch, der auf den persönlichen Erfahrungen und dem Wissen der Sparringspartnerinnen aufsetzt. Zu welchen Themen können Sie im Vorfeld / auf der Messe / im Nachgang als Austauschpartnerin fungieren – in Schlagworten?

  • Kitagründungsberatung
  • StartupBeratung
  • Ideen-Brainstorming
  • Mamabusiness-Austausch
  • Social Business Austausch
  • Share Economy, Storytelling

Gibt es Themen, zu denen Sie persönlich eine/n Sparringspartner/in suchen und einen fachlichen wie persönlichen Austausch weiterführen möchten? Dann benennen Sie uns Schlagworte für ihre Themen.

  • Netzwerken mit anderen UnternehmerInnen
  • Netzwerker
  • Rechtliches

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